Bildung ist unser wichtigster Rohstoff. Die Schweiz als rohstoffarmes Land braucht die schlauen Köpfen ihrer Bevölkerung, das Humankapital. Bildung und Forschung bilden die Grundlage für unseren Wohlstand – das darf uns auch etwas kosten! In der globalisierten Welt wird die Kommunikation immer wichtiger, aber auch schwieriger. Deshalb braucht es eine solide Ausbildung in der Muttersprache und in Fremdsprachen.

Wir stehen hinter dem Föderalismus. Dennoch müssen in der Bildung alte Zöpfe abgeschnitten werden. Mit einheitlichen Modellen ermöglichen wir den einfacheren Wohnortwechsel junger Familien. Wir fordern die Einführung von schweizweit gültigen Standards, welche am Ende jeder Stufe erreicht werden müssen. Diese Standards müssen laufend mit den anderen Staaten verglichen und allenfalls angepasst werden. Dabei darf aber nicht das Mittelmass gelten. Nur das Beste ist gut genug!

News

  • Sechs Jungparteien warnen vor einem einseitigen Generationenvertrag

    Während eine grosse Mehrheit der jungen Bevölkerung (gem. SRG- und Tamedia-Umfrage) sowie Vereine wie Pro Senectute die AHV-Initiative ablehnen, bleibt sie insgesamt sehr umstritten. Sechs bürgerliche Jungparteien, darunter die JSVP, JBDP, Jungfreisinnigen, JCVP, JGLP und JEVP, haben sich anlässlich einer Strassenaktion nochmals deutlich zu Wort gemeldet:"Wird die AHV-Initiative angenommen, verkommt der 'Generationenvertrag' zu einer einseitigen Solidarität von jung zu alt. Die Rente wäre nicht mehr nachhaltig gesichert.", lautete der Tenor. Auf einer grossen Blache haben die Jungparteien aufgezeigt, wie der 'Generationenvertrag' nach einem Ja zur AHV-Initiative aussehen würde.

    Rente ist unsicher, da die AHV überschuldet ist

    Der Bund rechnet in den nächsten 20 Jahren mit einem Defizit von 80 Mrd. CHF in der AHV. Die AHV-Initiative würde ab sofort Mehrausgaben von 4 Milliarden CHF jährlich zur Folge haben. Die heute schon defizitäre 1. Säule würde sich überschulden und die Finanzierung wäre langfristig nicht mehr sichergestellt. Die Rente der heute arbeitenden jungen Generation würde in den Roten Zahlen untergehen.

    Steuern und Abgaben müssten drastisch angehoben werden

    Um die Schieflage in der Altersvorsorge in den Griff zu bekommen, schlagen die Gewerkschaften drastische Steuererhöhungen vor, welche Arbeitgeber und Arbeitnehmer belasten. Ob Mehrwertsteuer- oder Lohnsteuererhöhung: Darunter leidet die produktive Wirtschaft und insbesondere alle Jungen, welche das ganze Leben lang noch arbeiten.

    Junge schuften ohne Aussicht auf eine faire Rente

    Das heutige Rentenniveau kann ohne Anpassungen am System kaum gehalten werden. Ein einseitiger Ausbau der AHV im Giesskannenprinzip hätte zur Folge, dass die Aussicht auf eine faire Rente getrübt wäre. Die junge Generation müsste wohl bis ins Alter 75 arbeiten, um eine gute Rente zu erhalten.

    Die AHV Initiative spielt Jung und Alt gegeneinander aus und gefährdet somit Solidarität unter den Generationen. Aus diesem Grund lehnt eine grosse Mehrheit der jungen Bevölkerung und mit ihr 6 Jungparteien die Initiative der Gewerkschaften ab.

    Ihre Kontakte

    Andri Silberschmidt, Präsident, 079 367 58 31

     
  • Positionspapier Altersvorsorge verabschiedet und USR III wird unterstützt

    Die Jungfreisinnigen Schweiz verabschieden das Positionspapier Altersvorsorge und unterstützen die USR III

    Delegiertenrat der Jungfreisinnigen Schweiz vom 20. August 2016

    Die Delegierten der Jungfreisinnigen Schweiz verabschiedeten an ihrem Delegiertenrat vom 20. August das Positionspapier Altersvorsorge. Das ausführliche Positionspapier zeigt ein liberaler Ausweg aus der finanziellen Schieflage, in der sich unsere Alterswerke zurzeit befinden. Die Unternehmenssteuerreform III (USR) sichert die Attraktivität des Unternehmensstandorts. Aus diesem Grund beschliessen die Jungfreisinnigen Schweiz, die Gesetzesänderung zu unterstützen.

    Mit dem Positionspapier Altersvorsorge in die Zukunft

     

    Unsere Altersvorsorge ist durch den demografischen Wandel massiv unter Druck. Während die Lebenserwartung stets zunimmt, haben es die Politiker verpasst, rechtzeitige Reformen vorzunehmen. Die AHV hat im Jahr 2015 über 500 Mio. CHF Verlust geschrieben - der Bund rechnet mit einem Finanzloch von 12 Mrd. CHF im Jahr 2035 (pro Jahr). Das am Delegiertenrat vom 20. August verabschiedete Positionspapier Altersvorsorge enthält Rezepte zur nachhaltigen Sicherung der Alterswerke: Die Einführung einer automatischen Schuldenbremse und eines flexiblen Rentenalters, dasselbe Referenzalter für Mann und Frau sowie eine freie Pensionskassenwahl und vollständige Entpolitisierung des Umwandlungssatzes sowie technischer Verzinsung. Die Jungfreisinnigen Schweiz sind überzeugt, dass die Umsetzung der Massnahmen der liberale Königsweg aus der finanziellen Schieflage ist, um die Rente zur kommenden Generationen zu sichern.

    Mit der USR III auch in Zukunft erfolgreich bleiben

    Die USR III schafft aufgrund internationalen Forderungen verschiedene steuerliche Privilegien ab. Eine Nichtanpassung an die internationalen Standards würde Arbeitsplätze kosten und Unternehmen zum Wegzug veranlassen. Gleichzeitig muss aber der Unternehmensstandort Schweiz attraktiv bleiben. Der USR III gelingt genau dieser Spagat, indem sie allen Unternehmen eine attraktive und international wettbewerbsfähige Steuerbelastung ermöglichen. Sie ist der nötige Schritt, damit die Schweiz auch in Zukunft erfolgreich bleibt. Damit diese wichtige Reform schnellstmöglich in Kraft tritt, ist das von der SP ergriffene Referendum zu bekämpfen. Nicht zuletzt auch für unser Bildungsstandort, welcher an internationaler Attraktivität verlieren würde.

    Ihre Kontakte

    Andri Silberschmidt, Präsident, 079 367 58 31

    Matthias Müller, Vize-Präsident, 079 839 64 04

     
  • Rote Karte für den Rentenbeschiss

    Sechs Jungparteien zeigen dem Rentenbeschiss die rote Karte

    Jungfreisinnige, Junge SVP, Junge BDP, Junge CVP, Junge Grünliberale und Junge EVP kämpfen gemeinsamen gegen die AHV-Initiative der Gewerkschaften, über welche wir am 25. September 2016 abstimmen werden. Das "Jugendkomitee für eine sichere Altersvorsorge" zeigt dem Rentenbeschiss die rote Karte und wird sinnbildlich dafür an verschiedenen grossen Aktionen als Schiedsrichter verkleidet auf der Strasse die Initiative bekämpfen. Startschuss der Kampagne ist der 20. August um 16 Uhr auf dem Rathausplatz in Zürich.

    Die Initiative ist unfair, unsolidarisch und nicht nachhaltig

    Wer bei der heutigen finanziellen Schieflage der Altersvorsorge eine 10%ige Erhöhung der Rente vorschlägt, verschliesst die Augen vor der Realität. Das jährliche Defizit der AHV wird im Jahr 2035 über CHF 12 Milliarden betragen. Die Umverteilung zu Lasten der jungen Generation gehört gestoppt. Reformen sind überfällig. Ein Ausbau der AHV nach dem Giesskannenprinzip hilft niemandem. Im Falle von ergänzungsleistungsberechtigten Rentnern wird die steigende AHV-Rente von sinkenden Ergänzungsleistungen kompensiert. Damit nützt die Initiative vor allem den gut situierten Rentner, führt aber gleichzeitig zu einem milliardenschweren Schuldenberg. Eine Rechnung deren Begleichung den nachfolgenden Generationen aufgebärdet wird. Das ist unfair, unsolidarisch und nicht nachhaltig.

    Junge können Abstimmung entscheidend beeinflussen

    Die finanzielle Schieflage gefährdet den langfristigen Erhalt der Altersvorsorge. Damit betrifft die Vorlage die jungen Bürgerinnen und Bürger in einem besonderen Mass. Bei derartig wichtigen Themen ist es wichtig, dass die Jugend, die am längsten mit den getroffenen Entscheidungen leben muss, abstimmt. Das breit abgestützte Jugendkomitee setzt darum alles daran, um die Jugend für den Urnengang zu mobilisieren. Neben der wichtigen Strassenarbeit setzen sie aufgrund der knappen Mittel insbesondere auf eine starke Präsenz in den sozialen Medien. Es geht um die Mitgestaltung der Zukunft. Eine Annahme der Initiative würde den Druck auf die Sozialwerke weiter erhöhen und unsere Zukunftsaussichten verschlechtern.

    Ihre Kontakte:

    Andri Silberschmidt, Leiter Jugendkampagne und Präsident Jungfreisinnige Schweiz, 079 367 58 31

    Pascal Vuichard, Co-Präsident Junge Grünliberale Schweiz, 079 561 41 89

    Andrea Wolff-Meier, Präsidentin Junge BDP Schweiz, 079 577 33 73

    Tino Schneider, Präsident Junge CVP, 079 957 49 66

    Benjamin Fischer, Präsident Junge SVP, 079 394 13 37

    Claudia Schürch, Präsident Junge EVP, 079 464 72 56

     

    Aktionsdaten

    Sa. 20.08 ZH 16-18 Uhr (Rathausplatz in Zürich)

    So.  28.08 VD 11-15 Uhr

    Sa. 03.09 Basel

    Sa. 10.09 LU 9-14 Uhr (Falkenplatz in der Luzerner Altstadt)

    Fr. 16.09 BE 10-16 Uhr (Bärenplatz)

    Sa. 17.09 TI 9-15 Uhr Lugano (Piazza Manzoni)

    Sa, 17.09 TI 9-13 Uhr Bellinzona (Vicolo torre)