Positionspapier Altersvorsorge verabschiedet und USR III wird unterstützt

Die Jungfreisinnigen Schweiz verabschieden das Positionspapier Altersvorsorge und unterstützen die USR III

Delegiertenrat der Jungfreisinnigen Schweiz vom 20. August 2016

Die Delegierten der Jungfreisinnigen Schweiz verabschiedeten an ihrem Delegiertenrat vom 20. August das Positionspapier Altersvorsorge. Das ausführliche Positionspapier zeigt ein liberaler Ausweg aus der finanziellen Schieflage, in der sich unsere Alterswerke zurzeit befinden. Die Unternehmenssteuerreform III (USR) sichert die Attraktivität des Unternehmensstandorts. Aus diesem Grund beschliessen die Jungfreisinnigen Schweiz, die Gesetzesänderung zu unterstützen.

Mit dem Positionspapier Altersvorsorge in die Zukunft

 

Unsere Altersvorsorge ist durch den demografischen Wandel massiv unter Druck. Während die Lebenserwartung stets zunimmt, haben es die Politiker verpasst, rechtzeitige Reformen vorzunehmen. Die AHV hat im Jahr 2015 über 500 Mio. CHF Verlust geschrieben – der Bund rechnet mit einem Finanzloch von 12 Mrd. CHF im Jahr 2035 (pro Jahr). Das am Delegiertenrat vom 20. August verabschiedete Positionspapier Altersvorsorge enthält Rezepte zur nachhaltigen Sicherung der Alterswerke: Die Einführung einer automatischen Schuldenbremse und eines flexiblen Rentenalters, dasselbe Referenzalter für Mann und Frau sowie eine freie Pensionskassenwahl und vollständige Entpolitisierung des Umwandlungssatzes sowie technischer Verzinsung. Die Jungfreisinnigen Schweiz sind überzeugt, dass die Umsetzung der Massnahmen der liberale Königsweg aus der finanziellen Schieflage ist, um die Rente zur kommenden Generationen zu sichern.

Mit der USR III auch in Zukunft erfolgreich bleiben

Die USR III schafft aufgrund internationalen Forderungen verschiedene steuerliche Privilegien ab. Eine Nichtanpassung an die internationalen Standards würde Arbeitsplätze kosten und Unternehmen zum Wegzug veranlassen. Gleichzeitig muss aber der Unternehmensstandort Schweiz attraktiv bleiben. Der USR III gelingt genau dieser Spagat, indem sie allen Unternehmen eine attraktive und international wettbewerbsfähige Steuerbelastung ermöglichen. Sie ist der nötige Schritt, damit die Schweiz auch in Zukunft erfolgreich bleibt. Damit diese wichtige Reform schnellstmöglich in Kraft tritt, ist das von der SP ergriffene Referendum zu bekämpfen. Nicht zuletzt auch für unser Bildungsstandort, welcher an internationaler Attraktivität verlieren würde.

Ihre Kontakte

Andri Silberschmidt, Präsident, 079 367 58 31

Matthias Müller, Vize-Präsident, 079 839 64 04

2016-11-14T17:06:39+00:0021. August 2016|