Nein zur Zersiedelungsinitiative

Die Jungfreisinnigen Schweiz freuen sich, dass das Schweizer Stimmvolk die Gefahren der Zersiedelungsinitiative der Jungen Grünen erkannt hat. Die Jungfreisinnigen haben sich von Anfang an gegen den extremen Vorschlag eingesetzt. Das Raumplanungsgesetz, das 2014 in Kraft getreten ist, begegnet der Zersiedelung bereits ausreichend. Das Einfrieren der Bauzonen hätte zu einer Verteuerung und Verknappung des Baulandes und schliesslich zu höheren Mietpreisen geführt. Dies hätte für junge Menschen, die auf Wohnungen mit erschwinglichen Mietpreisen angewiesen sind, ein grosses Problem dargestellt. Das Abtauschen von Bauzonen zwischen den Kantonen hätte zudem viel Bürokratie und weitere Schwierigkeiten mit sich gezogen.

Leroy Bächtold, Vorstand Jungfreisinnige Schweiz: „Die Bevölkerung hat sich heute sehr deutlich für eine konstruktive Raumplanungspolitik ausgesprochen und sich gegen die zu radikale Zersiedelungsinitiative entschieden. Das Thema Zersiedelung darf aber nicht aus den Augen verloren werden und die guten Ansätze des RPG2 müssen weiterverfolgt werden und die kantonalen Regulierungen angepasst werden.”

Die Jungfreisinnigen wehren sich gegen starre und konservative Visionen wie jene der Initianten. Durch die Ablehnung dieser Initiative, hat die Schweizer Bevölkerung gezeigt, dass sie extreme Massnahmen ablehnt und Lösungen bevorzugt, die den Föderalismus und die Besonderheiten der Regionen respektiert.

2019-02-10T12:12:42+00:0010. Februar 2019|