Presse
Medienmitteilung 27.11.2021

Nein zum Tier- und Menschenversuchsverbot und Nein zum Tabakwerbeverbot

An ihrer heutigen Delegiertenversammlung haben die Jungfreisinnigen Schweiz (JFS) die Parolen zu zwei von vier nationalen Vorlagen gefasst, über die am 13. Februar 2022 abgestimmt wird. Die JFS sagen Nein zum Tabakwerbeverbot und Nein zum Tier- und Menschenversuchsverbot. Zur Abschaffung der Emissionsabgabe sowie zum Medienpaket fassten die Jungfreisinnigen schon früher die Nein-Parole.  

Tabakwerbeverbot: Die Initiative kommt einem Totalverbot von Tabakwerbung gleich. Es geht nicht an, dass legale Produkte nicht mehr beworben werden dürfen. Mit einem Tabakwerbeverbot wird ein Präzedenzfall geschaffen. Diese Verbote können in Zukunft die Fleisch- oder Flugwerbung betreffen. Generell ist die Tabakwerbung kein Treiber für den jugendlichen Tabakkonsum. Ausserdem richtet sich die Tabakwerbung bereits heute nicht an Jugendliche, sondern an erwachsene Raucherinnen und Raucher.

Tier- und Menschenversuchsverbot: Die Initiative führt zu einer massiv schlechteren Gesundheitsversorgung in der Schweiz. Sie ist verheerend für die Schweizer Forschung und deren Innovationen. Der Schweizer Forschungs- und Ausbildungsstandort droht ins Ausland verlagert zu werden. Zudem hat die Schweiz bereits heute eines der strengsten Tierschutzgesetze der Welt