Nein zum Jobkiller, Nein zur Selbstbestimmungsinitiative

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Am 25. November stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die Selbstbestimmungsinitiative ab. Nachdem in den letzten Wochen mehrere Akteure die Kampagnenwelt gestaltet haben, ziehen nun auch die Jungfreisinnigen Schweiz nach. Mit Videos und einer Plakataktion soll auf die gefährliche Initiative auf eine etwas andere Art aufmerksam gemacht werden. Durch Rechtsunsicherheit und Unverlässlichkeit riskiert man unnötig die Traumjobs vieler jungen Schweizerinnen und Schweizern. Dagegen wehren sich die Jungfreisinnigen Schweiz.

Unser Arbeitsmarkt profitiert von den liberalen Rahmenbedingungen im Inland und dem direkten Zugang zu den internationalen Märkten. Denn die Schweiz ist eine Exportnation. Um im Wettbewerb mit der internationalen Konkurrenz bestehen zu können, braucht die Schweizer Wirtschaft einen sicheren Zugang zu ihren Absatzmärkten. Das fusst auf Vertrauen in klare, beständige, vorhersehbare und verlässliche Rechtsnormen. Als Kleinstaat sind wir durch allgemeingültige, für alle Staaten gleichermassen geltende Regeln geschützt. Ansonsten setzt sich das Recht des Stärkeren durch. Wie bei privaten Abmachungen gilt auch in der Staatengemeinschaft, dass man sich an einmal getroffene und eingewilligte Verträge hält.

Die SBI setzt diese Grundlage unseres Wohlstandes aufs Spiel. Völkerrechtliche Verpflichtungen, die keinem Referendum unterstanden und die in Konflikt mit der Bundesverfassung stehen, würden ignoriert und der Bundesrat wird verpflichtet, letztere neu zu verhandeln und nötigenfalls zu kündigen. Die SBI fordert zum Vertragsbruch auf, was zu einem radikalen Vertrauensbruch gegenüber der Staatengemeinschaft führt.

Die Kampagne der Jungfreisinnigen kommt gewollt unkonventionell daher. Mit Videos und Plakate wird eine etwas anderes Narrativ bespielt, welches die jungen Stimmbürger aufrütteln soll und zu einem Urnengang auffordert. Von der neuen Social-Media-Challenge „Table Emptying“ über die Möglichkeit zum Verkauf von Firmengeheimnissen bis zum lukrativen Nebenverdienst am Arbeitsplatz ist vieles dabei. Andri Silberschmidt, Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz, meint dazu: „Junge WählerInnen zu mobilisieren ist schwierig, es gibt spannenderes als Polit-Kampagnen in ihrem Leben. Deshalb gehen wir zusammen mit unserem Agenturpartner unterhaltsame und polarisierende Wege.“

Die Plakate sowie die Videos, welche in den kommenden Tagen veröffentlicht werden finden Sie hier: https://www.dropbox.com/sh/4n0te8ydungtnnk/AABbUf_6EECZnlNQELJpdhGva?dl=0

2018-11-13T16:49:04+00:003. November 2018|