An einem nationalen Aktionstag haben sich die Jungfreisinnigen gestern für die Annahme der neuen Antirassismus-Strafnorm eingesetzt, welche am 9. Februar 2020 zur Abstimmung kommt. Mit Samichlaus-Mützen ausgestattet wurden den Passanten unter anderem in Zürich und Solothurn Schokoladenherzchen verteilt. Hass und Hetze sind nicht nur ein Nährboden für Gewalttaten, sondern auch für Stigmatisierungen. Die Jungfreisinnigen Schweiz setzen sich für die rechtliche Gleichberechtigung aller sexuellen Orientierungen und deren Schutz ein.

Matthias P. A. Müller, Präsident der Jungfreisinnigen, findet das Engagement für die Annahme des neuen Gesetzes wichtig: «Unser Rechtsstaat hat die Aufgabe, Minderheiten vor Hass, Hetze und Diskriminierung zu schützen. Leider ist es in der Schweiz noch immer so, dass öffentlich gegen Lesben, Schwule und Bisexuelle gewettert werden kann. Das darf nicht sein.» Die Meinungsfreiheit – ein hohes Gut, das die Jungfreisinnigen traditionsgemäss verteidigen – sei dadurch nicht bedroht.