Die Zahlen des Bundesamt für Sozialversicherungen zu den Finanzperspektiven der AHV zeigen auf, was die Jungfreisinnigen schon seit Jahren prophezeien: Ohne Reformen droht unserem wichtigsten Sozialwerk der Kollaps. Die Jungfreisinnigen fordern daher eine Anpassung des Rentenalters. Für einen Rentner sollen nicht mehr als vier Beitragszahler aufkommen müssen.

 

Dass die demografische Entwicklung in absehbarer Zukunft zu einer grossen Belastung für die AHV führen wird, ist prinzipiell schon seit Jahren klar. Darüber konnte auch noch so konsequentes Leugnen durch linke Parteien und Gewerkschaften nicht hinweg täuschen. Nun liegen dank dem Bundesamt für Sozialversicherungen erstmals konkrete Zahlenvor: Bereits ab 2020 gerät die AHV in finanzielle Schwierigkeiten, ab 2030 beträgt die Finanzierungslücke erschreckende 8.5 Milliarden CHF pro Jahr! Dieser Zustand ist für die Jungfreisinnigen nicht tragbar, Reformen beim wichtigsten Sozialwerk der Schweiz sind jetzt in Angriff zu nehmen.

Für die Jungfreisinnigen Schweiz steht ausser Frage, dass eine glaubhafte und nachhaltige Reform der AHV eine schrittweise Erhöhung des Rentenalters beinhalten muss. Dabei schlagen die Jungfreisinnigen einen neuen und liberalen Ansatz vor: Das Rentenalter soll so festgesetzt werden, dass das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und –empfängern mittelfristig nicht tiefer als 4:1 sein darf, d.h. dass vier Aktive auf einen Rentner kommen. Mit der Einhaltung dieses Quotienten ist die öffentliche Altersvorsorge in der Schweiz langfristig gesichert, ohne dass es ständig zu emotional überhitzten Diskussionen über das Rentenalter kommen muss.

Die Jungfreisinnigen fordern vom eidgenössischen Parlament, endlich seiner Verantwortung nachzukommen. AllesAndere ist Diebstahl an den nachfolgenden Generationen!

 

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