16.Mai 2011

 

Die Jungfreisinnigen Schweiz begrüssen den Entscheid der Gesundheitskommission des Nationalrates. Komatrinker sollen zur Kasse gebeten werden, anstatt vernünftige Jugendliche mit Verboten einzudecken.

Kosten der unvernünftigen Komatrinker dürfen nicht auf Rechnung der Krankenkassenprämien abgewälzt werden und schon gar nicht höhere Prämien erzwingen. Wer übermässig trinkt und im Koma im Spital oder in einer Ausnüchterungszelle landet, hat demzufolge die Kosten selbst zu tragen. Das ist der neue „Ansatz“ der nach Meinung der Kommission Zukunft hat.

Das Phänomen des Komatrinkens ist kein neues. Bisher bestrafte man eher kollektiv die grosse Mehrheit der Vernünftigen. Forderungen wie das Verbot von Happy Hours oder Freibier, das Streichen von Freinächten und Ausgangssperren für Jugendliche verbreiten sich in der Schweiz.

Ein ganz anderer Ansatz wurde nun in der Gesundheitskommission des Nationalrates debattiert. Nach Meinung der Kommission hat der Verursacher von Alkohol- oder Drogenexzessen selbst aufzukommen. Jeder ist selbst für seine Aktionen verantwortlich. Wer übermässig trinkt muss es entweder mit einem Brummschädel büssen oder landet in einem Spital oder in einer Ausnüchterungszelle. Die anfallenden Kosten für Spital oder Ambulanz soll nun aber vom Problemherd berappt werden.
Vielleicht kann auch eine Lösung für Komatrinker gefunden werden indem Nebenversicherungen das Anliegen aufnehmen: Komatrinker werden unter der Kategorie „Extremsportarten“ versichert!

 

20110516_Gesundheitskomission.pdf

 

Kontakt

Brenda Mäder, Präsidentin jungfreisinnige, 078 879 54 74

Philippe Nantermod, Vice-président des jeunes libéraux-radicaux, 076 584 34 22

Giancarlo Weingart, Vizepräsident Jungfreisinnge Schweiz, 078 632 05 01