Zürich, 15. September 2019 – Der 25-jährige Zürcher Andri Silberschmidt hat heute bekannt gegeben, dass er das Amt als Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz auf Ende Jahr abgeben wird. Damit geht eine erfolgreiche Ära der Jungfreisinnigen zu Ende, in welcher über 1500 neue Mitglieder der Partei beigetreten sind und wichtige Abstimmungserfolge erzielen werden konnten. Ein Höhepunkt markiert die erste Lancierung einer eidgenössischen Volksinitiative der Jungfreisinnigen Schweiz im September 2019 unter dem Titel «Für eine sichere und nachhaltige Altersvorsorge (Renteninitiative)».

Andri Silberschmidt hat nach seinem Parteibeitritt im Jahr 2011 die Jungfreisinnigen Bezirk Hinwil gegründet und präsidiert. Ein Jahr später, mit 19 Jahren, übernahm er das Präsidium der Jungfreisinnigen Kanton Zürich und wurde im Frühling 2016 zum Präsidenten der Jungfreisinnigen Schweiz gewählt.

Nach knapp vier Jahren als Präsident möchte er dieses Amt nun weitergeben. Andri Silberschmidt erklärt:
«Nach acht Jahren in der Verantwortung bei den Jungfreisinnigen liegt es mir am Herzen, die Leitung der Partei aus einer Position der Stärke an eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger weiterzugeben. Dies erlaubt dem Jungfreisinn, nach den Wahlen mit frischen Kräften wieder Neues auszuprobieren und Bestehendes noch besser zu machen. Der Entscheid gibt mir neue Energie und setzt Ressourcen frei, um mich in der FDP und im Zürcher Gemeinderat stärker zu engagieren.»

Erste Volksinitiative der Jungfreisinnigen Schweiz
Dem Stadtzürcher Gemeinderat ist gelungen, die Jungfreisinnigen nicht nur als eine der relevantesten Jungparteien zu etablieren, sondern auch die Parteibasis massgeblich zu stärken, um Referendumsstärke zu erreichen. Mit ihrem Initiativ-Projekt gehen die Jungfreisinnigen neue Wege und bestärken damit auch den Willen von Andri Silberschmidt, als kritische aber stets konstruktive Jungpartei wahrgenommen zu werden.

Während seiner Zeit als Präsident konnten die Jungfreisinnigen verschiedene Erfolge in Abstimmungskämpfen feiern. An der Spitze einer breiten Jungparteienallianz gegen die «AHVplus Initiative» konnten sich die Jungfreisinnigen als glaubwürdiger Partner für eine nachhaltige Reform der AHV etablieren. Unvergessen bleibt der knappe, aber sehr wichtige Abstimmungserfolg gegen die «Altersvorsorge 2020».

Auch hinter den Kulissen hat Silberschmidt nachhaltige Wirkung erzielt. So wurde ein professionelles Parteisekretariat mit Generalsekretärin Maja Freiermuth geschaffen und dank verbesserten finanziellen Mitteln die Professionalität innerhalb der Partei vorangetrieben. Auch aufgrund der Einführung eines Förderprogramms und einer gezielten Stärkung der Kantonalparteien konnte ein starker Zuwachs von 1673 Neumitgliedern in knapp 4 Jahren verzeichnet werden. Dies resultierte nicht zuletzt in Mandatsgewinnen auf kantonaler und lokaler Ebene.

Matthias Müller, Vizepräsident der Jungfreisinnigen Schweiz, ist stolz auf das, was aus den Jungfreisinnigen geworden ist: «Dank Andri und der Dynamik im Vorstand hat der Einfluss der Jungfreisinnigen Partei in der Schweizer Politik nachweislich zugenommen; wir sind denn auch zu einer ernstzunehmenden Kraft im politischen Dialog geworden. Wir danken Andri ganz herzlich für seine grossen Leistungen bei den Jungfreisinnigen Schweiz und wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg.“