Unterstützung einer vielfältigen und freien Medienlandschaft – Jungfreisinnige sagen JA zu «NoBillag»

Die heutige Delegiertenversammlung der Jungfreisinnigen Schweiz zeigte ein deutliches Bild: Eine klare Mehrheit der Delegierten stimmten für die Unterstützung der «NoBillag» Initiative und damit für eine Neuausrichtung des Service Publics im Bereich der audiovisuellen Medien. Die Jungfreisinnigen machen sich für eine Abstimmung stark, die nicht auf Angstmacherei, sondern effektiven Fakten beruht.

Die «NoBillag»-Initiative erhitzt die Gemüter und schlägt bereits Monate vor der Abstimmung hohe Wellen. Die Jungfreisinnigen fassen an ihrer Delegiertenversammlung die JA-Parole und begrüssen die angestossene öffentliche Diskussion. Dank den JFS kann endlich eine ernsthafte Debatte über den Service Public innerhalb der Landesgrenze stattfinden. Die nach der RTVG-Abstimmung ausgebliebene politische wie auch gesellschaftliche Debatte rund um den «Service Public», die dem Volk versprochen wurde, wird nun angestossen um neue Ideen für das Zeitalter der digitalen Medien auszuarbeiten.

Unsere Kernanliegen

Für die Jungfreisinnigen steht die Wahlfreiheit für jeden einzelnen Konsumenten, welche Medien aus dem Service Public Angebot er wann, in welchem Umfang und zu welchem Preis nutzen möchte und die Garantie einer Medienvielfalt an erster Stelle. Die Medienvielfalt soll sich nicht aus einer Monopolstellung heraus erzwingen lassen, sondern soll sich der Nachfrage entsprechend ausbilden können.

Der Service Public in seiner heutigen Form steht in den Augen der Jungfreisinnigen nicht für diese Freiheit ein. Hinzu kommt der für viele Konsumentinnen und Konsumenten nicht vernachlässigbare finanzielle Aspekt: Die Gebühren für die Unterhaltung des Monopols stehen nicht im Verhältnis zu dessen Nutzung. Das Budget vieler Arbeitenden wird damit unnötig und übermässig strapaziert. Dies wollen wir ändern.

Faktenbasierte Kampagne

Die Jungfreisinnigen wissen, dass ohne die «NoBillag»-Initiative keine Reform des aktuellen Service Publics eingeleitet wird, die eine ernsthafte Entlastung für die Konsumentinnen und Konsumenten darstellen würde. Ein Plan B ist skizziert, die SRG entzieht sich jedoch jeglicher Diskussion. Mit dieser Haltung sehen wir wenig Möglichkeit, einen Konsens zu finden.

In einer kleinen, eigenständigen Kampagne werden wir deshalb das Stimmvolk von unseren Kernanliegen zu überzeugen versuchen. Dabei ist es uns wichtig, Fakten hervorzuheben, die im bisherigen Abstimmungskampf unserer Meinung nach zu kurz gekommen sind.

Weitere Informationen

Andri Silberschmidt, Präsident Jungfreisinnige Schweiz, 079 367 58 31
Maja Freiermuth, Generalsekretärin Jungfreisinnige Schweiz, 079 695 55 19

2018-01-20T12:34:08+00:0020. Januar 2018|