Presse
Medienmitteilung 04.02.2021

Ja zum Freihandelsabkommen mit Indonesien – breite Allianz der Jungparteien startet den Abstimmungskampf! 

Am 7. März 2021 stimmt das Schweizer Stimmvolk über das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und Indonesien ab. Dieses Abkommen ist für die Schweizer Wirtschaft von grosser strategischer Bedeutung. Es sichert uns einen vorteilhaften Zugang zum indonesischen Markt und verspricht Arbeitsplätze und nachhaltiges Wirtschaftswachstum in beiden Ländern. 

Bis 2050 soll Indonesien mit seinen knapp 270 Millionen Einwohnern zur viertgrössten Volkswirtschaft der Welt aufsteigen. Mit dem Freihandelsabkommen sollen die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Indonesien nachhaltig verstärkt werden. Davon profitiert nicht nur der Handel. Das neue Abkommen kommt auch den Konsumenten zugute, etwa über tiefere Preise oder ein grösseres Produktangebot. Zudem weisen offene Volkswirtschaften höhere Löhne auf, weil mit der Öffnung auch die Produktivität steigt. Davon profitieren Arbeitnehmende sowohl in der Schweiz als auch in Indonesien. Umwelttechnisch ist das Freihandelsabkommen deshalb als fortschrittlich zu bezeichnen, weil es ein weitreichendes Nachhaltigkeitskapitel mit verbindlichen Regeln etwa im Bereich Palmöl enthält.  Aus diesen Gründen unterstützt ein breites Jungparteien-Bündnis bestehend aus den Jungfreisinnigen, der Jungen Mitte, den Jungen Grünliberalen sowie der Jungen SVP das fortschrittliche Freihandelsabkommen Schweiz-Indonesien.

Matthias Müller, Präsident Jungfreisinnige Schweiz: Das Freihandelsabkommen stärkt das partnerschaftliche Band zwischen der Schweiz und Indonesien. Es ist für beide Seiten gewinnbringend, weil es Wohlstand schafft und Innovation sowie Nachhaltigkeit fördert.

David Trachsel, Präsident Junge SVP Schweiz: Das Freihandelsabkommen zwischen Indonesien und den EFTA-Staaten beseitigt Handelshemmnisse und erhöht die Investitionssicherheit. Zudem fallen die Zölle weg. Dies verschafft uns einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz aus der EU oder den USA.

Sarah Bünter, Präsidentin Junge Mitte Schweiz: Das Freihandelsabkommen ist eine partnerschaftliche Chance für unsere Exportnation Schweiz sowie für Indonesien als aufstrebende Wirtschaftskraft. Mit einem für alle Vertragsparteien verpflichtenden Nachhaltigkeitskapitel schaffen wir einen neuen Standard für den internationalen Handel, den es für die Zukunft zu stärken gilt.

Tobias Vögeli, Präsident Junge GLP Schweiz: Mit dem Abkommen stellen wir einen dynamischen Handel sicher und halten gleichzeitig ethische und nachhaltige Elemente als zentrale Kriterien fest. Das ist wegweisend und hat eine Leuchtturm-Wirkung für andere Staaten und künftige Freihandelsabkommen.