Altersvorsorge 2020: Nur ein Nein ermöglicht eine echte Reform

Heute haben vereinzelte Jungparteien von Mitte-Links über die Altersvorsorge 2020 informiert. Wie sie selber zugegeben haben, ist die Vorlage alles andere als perfekt. Sie verheimlichen nicht, dass es kurz nach Annahme der Reform eine nächste Reform braucht. Doch sie sind sich überhaupt nicht einig, wie die nächste, notwendige Reform aussehen sollte.

Für die Jungfreisinnigen ist klar, dass die ungerechte Scheinreform nicht der Reform willen angenommen werden darf. Wenn allen klar ist, dass diese Reform schlecht ausgearbeitet ist, soll sie so schnell wie möglich wieder vom Parlament bearbeitet werden, denn eine echte Reform ist möglich und anzustreben. Der Druck soll Mitte-Links auf den harten Boden der Tatsachen zurück holen und zu Kompromissen zwingen. Sie haben bis vor der Abstimmung die Dringlichkeit einer Reform stets bestritten und eine Lösung verweigert. Bei einem Nein werden beide Seiten dazu gezwungen, einen fairen Kompromiss auszuarbeiten. Nur so kann eine Lösung garantiert werden, die auch in der Bevölkerung mehrheitsfähig ist.

Die Jungfreisinnigen werden daher im Kampagnenendspurt noch stärker für ein Nein kämpfen. An diesem Samstag, 9. September 2017, finden deshalb in 13 Kantonen Standaktionen statt, bei denen Glacés verteilt werden. Die Bevölkerung soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Renten wegschmelzen, wenn nicht bald eine echte Reform aufgegleist wird.

 

Weitere Informationen
Andri Silberschmidt, Präsident Jungfreisinnige Schweiz, 079 367 58 31
Maja Freiermuth, Generalsekretärin, 079 695 55 19

2017-09-05T17:06:20+00:00 5. September 2017|