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JUSO-Erbschaftssteuer-Initiative: ein Frontalangriff auf das Erfolgsmodell Schweiz

JUSO-Erbschaftssteuer-Initiative: ein Frontalangriff auf das Erfolgsmodell Schweiz

Die Jungsozialisten Schweiz (JUSO) reichen heute ihre «Initiative für eine Zukunft!» ein. Die JUSO-Initiative ist ein Frontalangriff auf das Erfolgsmodell Schweiz. Die Jungfreisinnigen Schweiz werden diese brandgefährliche Initiative vehement bekämpfen.

Die neue JUSO-Initiative fordert eine Nachlasssteuer von 50% auf Vermögen über 50 Millionen Franken. «Superreiche» sollen so für die Klimakrise bezahlen. Soweit der Inhalt der Initiative.

Für Matthias Müller, Präsident Jungfreisinnige Schweiz, ist klar: „Die JUSO-Initiative ist eine Enteignungsinitiative. Es zeigt sich einmal mehr: Es vergeht kein Tag, ohne dass die JUSO daran herumstudieren, wie sie am besten an das Geld anderer Leute herankommen.“

Die JUSO-Initiative ist ein weiterer sozialistischer Versuch, insbesondere gegen Familienunternehmen dieses Landes zu Felde zu ziehen. Sie sollen zu steuerlichen Melkkühen degradiert werden. Dabei verdienen unsere Unternehmen Respekt und Schutz statt neuer Belastungen. Sie sind die tragende Säule unserer Wirtschaft.

Nicht nur verkennen die JUSO, dass der Schutz des Eigentums in unserer Verfassung garantiert ist. Sie missbrauchen den Klimaschutz nun auch für eine sozialistische Umverteilungsübung. Es werden bereits – und das ist gut so – zig Milliarden investiert, um die Klimakrise zu bekämpfen, vom Staat und von der Privatwirtschaft. Es braucht nicht noch eine weitere JUSO-Strafsteuer.

Matthias Müller dazu: „Die JUSO beweisen sich einmal mehr als Wegelagerer unseres Wohlstandes. Sie verachten das Privateigentum – wir Liberale wollen es schützen. Deshalb werden wir die JUSO-Initiative vehement bekämpfen.

AHV vor dem Ruin: Nur die Renteninitiative schafft Abhilfe

AHV vor dem Ruin: Nur die Renteninitiative schafft Abhilfe

 

 

Die Jungfreisinnigen Schweiz haben heute ihre Abstimmungskampagne zur Renteninitiative lanciert. Der demografische Wandel und das bevorstehende Milliardendefizit in der AHV verlangen nach einer nachhaltigen Lösung. Deshalb: Ja zur Renteninitiative am 3. März 2024!

 

Die AHV steht vor dem finanziellen Ruin. Ab 2030 schreibt das wichtigste Sozialwerk wieder dunkelrote Zahlen. Es fehlen bis 2050 rund 130 Milliarden Franken in der Kasse. Ohne sofortige Reform droht ein Zusammenbruch des Systems, der unabsehbare Konsequenzen für die Zukunft haben wird.

Grund dafür ist die demografische Sturmflut: In den nächsten Jahren gehen über eine Million Menschen in Pension. Hinzu kommt: Während eine 65-jährige Person bei Einführung der AHV im Jahre 1948 noch rund 12 Jahre eine Rente bezog, sind es heute 21 Jahre. Wegen der steigenden Lebenserwartung werden es bald 25 Jahre sein.

Während das Rentenalter in anderen Ländern aufgrund des demografischen Wandels längst angehoben wurde, schläft die Schweiz. Diese Politik-Versagen geht auf Kosten der kommenden Generationen.

 

Es drohen, wird das Rentenalter nicht minimal erhöht, gewaltige Steuererhöhungen bzw. höhere Lohnabgaben. Die Zahlen liegen auf dem Tisch: Die Mehrwertsteuer müsste beispielsweise bis 2050 um 2.2 Prozentpunkte angehoben, die Lohnabgaben um 1.7 Prozentpunkte erhöht werden. Letzteres bedeutete für eine Familie mit einem jährlichen Einkommen von 60’000 Franken eine Mehrbelastung pro Jahr von CHF 1’000. Das sind einschneidende Kaufkraftverluste.

 

Fest steht: Irgendjemand wird die gigantische Finanzierungslücke in Höhe von 130 Milliarden Franken schliessen müssen.

 

Für Matthias Müller, Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz, ist klar: «Die Jungen dürfen nicht die Zeche für die politische Untätigkeit zahlen – sie dürfen nicht zu Rentensklaven gemacht werden! Was wir wollen, ist endlich eine schuldenfreie AHV!»

 

Patrick Eugster, Präsident der Renteninitiative, doppelt nach: »Die Renteninitiative sichert nicht nur unsere AHV-Renten nachhaltig, sondern senkt auch die Zuwanderung in die Schweiz, entlastet den Bundeshaushalt und generiert höhere Steuereinnahmen für Bund, Kantone und Gemeinden.»

Vor dem Hintergrund der Herausforderungen des demografischen Wandels und des Wandels am Arbeitsmarkt ist es zwingend notwendig, die AHV nachhaltig finanzierbar zu gestalten. Das schaffen wir nachweislich nur mit der Renteninitiative.

 

Die Jungfreisinnigen Schweiz stehen für gute und sichere Renten – jetzt und in der Zukunft. Deshalb werden sie in den kommenden Wochen auf allen Kanälen für die Renteninitiative werben. Gemeinsam für eine zukunftsfeste AHV – so lautet das Motto!

Matthias Müller tritt Ende März 2024 als Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz ab

Matthias Müller tritt Ende März 2024 als Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz ab

 

Der 31-jährige Zürcher Matthias Müller gibt seinen Rücktritt als Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz (JFS) nach der Abstimmung über die Renteninitiative Ende März 2024 bekannt. Damit geht eine erfolgreiche Ära der Jungfreisinnigen zu Ende, in welcher rund 1000 neue Mitglieder der Partei beigetreten sind und wichtige Abstimmungserfolge erzielt werden konnten. Höhepunkte markieren das erfolgreiche Zustandebringen des Referendums gegen die sog. Lex Netflix sowie der Renteninitiative. Unter der Führung von Matthias Müller konnten die JFS als stärkste bürgerliche Jungpartei etabliert werden.

 

Laufbahn bei den Jungfreisinnigen; erster Ersatzmann für den Nationalrat

Matthias Müller amtete von 2016-2019 als Vizepräsident der JFS. Ende 2019 übernahm er das Präsidium und war damit auch Vorstandsmitglied der FDP Schweiz. Bei den jüngsten Nationalratswahlen gelang es ihm im Kanton Zürich, auf den ersten Ersatzplatz vorzurücken. Kurz darauf wurde er zum Vizepräsidenten der FDP Kanton Zürich gewählt. Nach rund vier Jahren als Präsident der JFS möchte er den Stab nun weitergeben.

Matthias Müller erklärt: „Nach acht Jahren in der Verantwortung bei den Jungfreisinnigen ist es mir ein Anliegen, die Leitung der Partei aus einer Position der Stärke an die nächste Generation weiterzugeben. Nach der Abstimmung über unsere Renteninitiative kann der Jungfreisinn mit frischen Kräften wieder Neues wagen und Bestehendes noch besser machen. Der Rücktritt gibt mir die Möglichkeit, mich als Vizepräsident in der FDP Kanton Zürich noch stärker im Kanton Zürich zu engagieren und frische Energien freizusetzen.“

 

 

Renteninitiative; Referendum gegen die Lex Netflix; weitere Abstimmungskampagnen und Mitwirkung an Referenden und Initiativen

Matthias Müller ist es gelungen, die JFS als stärkste bürgerliche Jungpartei und als Initiativ- sowie Referendumskraft zu etablieren. Die JFS haben unter ihm 140’000 Unterschriften für die Renteninitiative und 70’000 Unterschriften gegen die sog. Lex Netflix gesammelt. Daneben haben die JFS in den letzten vier Jahren an zahlreichen Abstimmungskampagnen und Initiativen bzw. Referenden massgeblich mitgewirkt. So ist Matthias Müller beispielsweise Co-Präsident der SRG-Initiative („200 Franken sind genug“) und Mitglied des Initiativkomitees für die Einführung der Individualbesteuerung (Initiative der FDP Frauen Schweiz). Zudem unterstützen die JFS die Stopp-Blackout-Initiative.

 

 

Starke Jungpartei – vor und hinter den Kulissen

Nicht nur vor, sondern auch hinter den Kulissen erzielte Matthias Müller nachhaltige Wirkung für die JFS. Die JFS stehen aufgrund breiter Vernetzung als finanziell eigenständige Kraft da und verfügen über professionelle Strukturen. Wegen der gezielten Stärkung der Kantonalparteien konnten drei zusätzliche Kantonalsektionen (Jura, Nidwalden und Uri) geschaffen und ein starker Zuwachs von rund 1’000 Neumitgliedern verzeichnet werden, was nicht zuletzt in Mandatsgewinnen auf kantonaler und lokaler Ebene resultierte.

 

 

Thierry Burkart, Präsident FDP Schweiz, über Matthias Müller

„Ich danke Matthias Müller herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz. Er hat die JFS als einflussreiche politische Kraft etabliert und wesentlich zum Zustandekommen der Renteninitiative beigetragen. Die FDP Schweiz unterstützt dieses Anliegen für eine sichere Altersvorsorge vollumfänglich. Ich wünsche Matthias viel Erfolg in seinen zukünftigen Aufgaben als Vizepräsident der FDP Kanton Zürich und bin zuversichtlich, dass er weiterhin einen wertvollen Beitrag zur liberalen Politik leisten wird.“

 

 

Zeit bis Ende März 2024: Fokus Renteninitiative

Den Rest seiner Amtszeit widmet Matthias Müller der Renteninitiative. Er erklärt: „Der demografische Wandel erfordert eine strukturelle Reform der AHV. Die Renteninitiative setzt hinter die AHV-Defizitwirtschaft einen wirksamen Schlusspunkt. Nachhaltigkeit muss auch in der Altersvorsorge zum Leitmotiv werden. Es geht um sichere Renten – heute und in Zukunft.“

 

Für eine AHV mit Zukunft: Jungfreisinnige sagen JA zur Renteninitiative! Und ein klares NEIN zur unsolidarischen 13x AHV-Rente!

Für eine AHV mit Zukunft: Jungfreisinnige sagen JA zur Renteninitiative! Und ein klares NEIN zur unsolidarischen 13x AHV-Rente!

Über 100 energiegeladene Jungfreisinnige versammelten sich heute in Bulle zur Delegiertenversammlung, um in puncto Altersvorsorge klare Kante zu zeigen. Die klare Botschaft: Die Jungfreisinnigen sagen lautstark NEIN zur unsolidarischen 13x AHV-Rente und setzen ein entschlossenes JA zur nachhaltigen Renteninitiative!

NEIN zur 13x AHV-Rente 🚫

Die Jungfreisinnigen lehnen die Initiative zur 13x AHV-Rente der Sozialdemokratischen Partei klar ab. Matthias Müller, Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz, meint: „Die Initiative würde die AHV ruinieren. Die Idee, mit der Giesskanne Geld zu verteilen, überzeugt nicht.“ Die Initiative ist nach Auffassung der Jungfreisinnigen ein riskantes Spiel mit der Zukunft unserer Altersvorsorge.

JA zur Renteninitiative 🎉

Die Jungfreisinnigen mahnen zur Wichtigkeit ihrer eigenen Initiative für sichere und nachhaltige Renten. Diese will das Rentenalter bis 2032 auf 66 Jahre erhöhen und es anschliessend an die Lebenserwartung koppeln – im Einklang mit modernen und bewährten Systemen in unseren Nachbarländern. Präsident der Jungfreisinnigen, Matthias Müller, erinnert eindringlich: «Die AHV steht ab 2030 vor dem Kollaps, wenn wir jetzt nicht handeln! Unsere Generation hat ein Recht auf sichere Renten. Unsere Renteninitiative ist der einzige Weg zu einer nachhaltigen Altersvorsorge. »

Die Jungfreisinnigen setzen sich vehement dafür ein, die AHV als Grundpfeiler der Altersvorsorge zu stärken. Ziel: Eine anständige Rente für alle, die ihr Leben lang gearbeitet haben. Die Renteninitiative – nicht nur eine Idee, sondern der Schlüssel zu einer soliden Zukunft! 🌟

 

Für gute und sichere Renten – Ja zur Renteninitiative am 3. März 2024!

Für gute und sichere Renten – Ja zur Renteninitiative am 3. März 2024!

Der Bundesrat hat entschieden: Die Renteninitiative der Jungfreisinnigen Schweiz (JFS) gelangt am 3. März 2024 zur Abstimmung. Sie sichert die AHV nachhaltig. Die JFS sind bereit für den Abstimmungskampf!

Die AHV steht vor gewaltigen Herausforderungen: Geburtenstarke Jahrgänge gehen bald in Rente, es gibt nicht genug Beitragszahler und die Lebenserwartung steigt kontinuierlich an. Die Folgen sind bereits spürbar: Aufgrund dieser Entwicklungen mussten die Einnahmen mittels STAF- und AHV21-Vorlage erhöht werden – die Abgabequote stieg an. Aber diese Massnahmen reichen bei weitem nicht aus: Gemäss Prognosen des Bundesamtes für Sozialversicherungen droht bis 2050 ein kumuliertes Umlagedefizit in der AHV von ca. CHF 120 Mrd. Dies macht eine grundlegende Reform erforderlich.

Die Renteninitiative stellt eine verantwortungsvolle Lösung dar, um die Zukunft der AHV in der Schweiz zu sichern und finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

Matthias Müller, Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz, unterstreicht die Dringlichkeit unserer Initiative: „Die AHV steht vor dem Konkurs. Unsere Renteninitiative ist der Rettungsanker für die finanzielle Stabilität der AHV. Wenn wir jetzt nicht handeln, lassen wir die kommenden Generationen im Stich. Es ist an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen und unsere AHV zu sichern, bevor es zu spät ist.“

Die Renteninitiative der Jungfreisinnigen sieht vor, das Rentenalter schrittweise bis 2033 auf 66 Jahre anzuheben, um die AHV für die steigende Lebenserwartung unserer Gesellschaft fit zu machen. Danach wird das Rentenalter an die Lebenserwartung gekoppelt, was eine dynamische und faire Anpassung ermöglicht.

Mit diesem Mechanismus wird sichergestellt, dass die unvermeidlichen Zusatzkosten, die durch die höhere Lebenserwartung entstehen, fair auf alle Generationen verteilt werden. Wir dürfen nicht zulassen, dass die jüngeren Generationen die Hauptlast tragen. Zudem macht die Renteninitiative kurzfristige politische Hauruckübungen unnötig; stattdessen bietet sie eine langfristige Lösung.

Die JFS sind hochmotiviert, sich für die Renteninitiative einzusetzen und die Bevölkerung von ihrer Notwendigkeit zu überzeugen. Die Altersvorsorge betrifft uns alle, unabhängig von Alter und politischer Zugehörigkeit. Gemeinsam können wir sicherstellen, dass die AHV stark und gerecht bleibt.

 

Renteninitiative: AHV-Kollaps droht – Nationalrat lehnt Renteninitiative ohne Gegenvorschlag ab

Bern, 13. Juni 2023

Die Jungfreisinnigen Schweiz sind empört über die jüngste Entscheidung des Nationalrats, nun doch keinen Gegenvorschlag zur Renteninitiative erarbeiten zu wollen. Dieser Entscheid, der das Versagen der politischen Verantwortung im Bereich der Rentenpolitik offenbart, gefährdet die Zukunft der Altersvorsorge.

Matthias Müller, Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz, äussert sich besorgt: «Das Parlament drückt sich erneut vor der Rentenfrage! Die AHV-Krise ist längst kein Geheimnis mehr, und anstatt konstruktive Lösungen zu erarbeiten, verharren die Verantwortlichen in Untätigkeit. Das ist ein Armutszeugnis und ein Schlag ins Gesicht aller, die sich für eine nachhaltige Rentenpolitik einsetzen! Die Jungen werden brutal im Stich gelassen! »

Die Renteninitiative der Jungfreisinnigen sieht vor, das Rentenalter schrittweise auf 66 Jahre anzuheben und anschliessend an die Lebenserwartung zu koppeln. Dadurch werden die unvermeidlichen Zusatzkosten, die aufgrund der steigenden Lebenserwartung entstehen, gerechter auf alle Generationen verteilt. Diese nachhaltige Lösung ist notwendig, um die drohende Rentenkrise abzuwenden und die finanzielle Stabilität der AHV langfristig zu gewährleisten.

Die Jungfreisinnigen sind überzeugt, dass die Bevölkerung die Dringlichkeit und die Notwendigkeit der Renteninitiative erkennt. Die Jungfreisinnigen werden weiterhin für eine generationengerechte Altersvorsorge kämpfen und bereiten sich auf die Volksabstimmung vor.

Renteninitiative: Nationalrat stimmt Gegenvorschlag zu!

Der Nationalrat hat gestern Abend die Renteninitiative der Jungfreisinnigen an die SGK-N zurückgewiesen und beauftragt diese, einen indirekten Gegenvorschlag mit einer Schuldenbremse auszuarbeiten. Damit haben die Jungfreisinnigen das Unmögliche geschafft!

 

Für Matthias Müller, Präsident Jungfreisinnige ist klar: „Der Nationalrat erteilt den AHV-Totengräbern im Parlament eine Absage und ist bereit, die AHV endlich nachhaltig zu reformieren!“

 

Mit einem Gegenvorschlag, der das Schuldenmodell aufgreift, können die AHV langfristig gesichert werden. Matthias Müller: „Wir sind jetzt noch mehr motiviert als vorher! Eine echte Reform der AHV ist konkret möglich. Wir werden alles geben, damit die Renten jetzt und in Zukunft sicher sind.“

Credit Suisse-Debakel: Zeit, um Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen

Es darf kein weiteres Credit Suisse-Debakel mehr geben. Heute habe die Jungfreisinnigen Schweiz (JFS) ihre Ideen für die «Managerverantwortungsinitiative» präsentiert. Es ist Zeit, um Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.

Die JFS setzen seit jeher für Freiheit und Verantwortung ein. Die CS hat sich mit jahrelangem Missmanagement und Risikogeschäften selbst ins Abseits manövriert. Das Prinzip der Marktwirtschaft verlangt, dass Unternehmen in solchen Fällen in Konkurs gehen. Die Too-Big-To-Fail-Regulierung sieht denn auch die Sanierung und Abwicklung systemrelevanter Banken im Insolvenzfall vor. Nach dem Bundesrat hätte allerdings ein Scheitern der CS viele andere Marktakteure mitgerissen, vor allem aber erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet. Deshalb hat der Bundesrat mittels Notrechts interveniert – und auf die Anwendung des „Too-Big-To-Fail“-Plans verzichtet. CHF 209 Mrd. – das ist das finanzielle Risiko, das die Allgemeinheit zur Rettung der Credit Suisse eingegangen ist.

Das CS-Debakel offenbart, wie wichtig es ist, dass die Leitungsorgane systemrelevanter Banken sich ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst sind. Wir bedauern, was passiert ist. Nun aber wollen wir sicherstellen, dass sich ein solches Debakel nicht wiederholt. Wir setzen uns daher für eine schlanke, aber strenge Regulierung ein. Zudem müssen Bank-Leitungsorgane zivil- und strafrechtlich (Busse, Geldstrafe oder Gefängnis) stärker in die Verantwortung genommen werden. Denn: Verantwortungslosigkeit ist das Gegenteil von liberal. Schliesslich muss gewährleistet werden, dass Notrecht im Zusammenhang mit der Sicherstellung der Finanzstabilität nur als eigentliche Ultima Ratio angewendet wird. Falls es trotzdem zum Zuge kommen sollte, soll inskünftig das Bundesgericht dessen Voraussetzungen und Inhalt überprüfen können.  Für Matthias Müller, Präsident JFS, ist klar: «Wir brauchen eine schlanke, aber strenge Bankenregulierung. Und: Wer eine systemrelevante Bank an die Wand führt, muss straf- und zivilrechtlich stärker in die Verantwortung genommen werden.»

Die Forderungen lauten wie folgt:

  • Systemrelevante Banken müssen ihre besondere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft endlich wahrnehmen!
  • Freiheit – nur mit Verantwortung! Die systemrelevanten Banken brauchen ein smartes Regelwerk sowie eine Aufsichtsbehörde, die Zähne zeigen kann.
  • Schluss mit Ausreden! Manager müssen zivil- und strafrechtlich stärker in die Verantwortung genommen werden.
  • Fertig lustig! Keine Boni für Manager bei einer Rettung durch den Staat.
  • Notrecht als letztes Mittel, nicht als Allheilmittel! Das Bundesgericht soll die Voraussetzungen und den Inhalt des Notrechts überprüfen können.

Die JFS haben diese Forderungen so ausformuliert, dass sie Grundlage für einen Initiativtext bilden (sog. «Managerverantwortungsinitiative»). Diese Idee ist, versehen mit Erläuterungen dazu, als Dokument beigelegt. Der Vorstand der JFS verabschiedet diese Ideen zuhanden einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung, verbunden mit dem Antrag zur Genehmigung. Gestützt darauf würde der finale Initiativtext entworfen. Sollte die Politik ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, würde die Initiative lanciert.

Renteninitiative: Nationalratskommission blockiert Lösung für drohenden AHV-Kollaps

Die Kommission des Nationalrates für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-N) beantragt dem Nationalrat, die Renteninitiative der Jungfreisinnigen mit 20 zu 4 Stimmen bei 1 Enthaltung abzulehnen. Damit verhindert sie eine nachhaltige und sichere Finanzierung der AHV.

Die politischen Entscheidungsträger in Bundesbern verweigern sich einer nachhaltigen Lösung für die drohende AHV-Krise. Matthias Müller, Präsident der Jungfreisinnigen, kritisiert den Kommissionsbeschluss als verantwortungslos gegenüber den jungen Generationen und fordert ein Umdenken: «Es ist höchste Zeit zu handeln und die Zukunft der AHV zu sichern. Die prognostizierten Finanzierungslücken sind gigantisch und es ist unverantwortlich, nichts dagegen zu unternehmen.»

Es ist ein Gebot der Vernunft und der Generationengerechtigkeit, das Rentenalter schrittweise auf 66 Jahre zu erhöhen und alsdann an die Lebenserwartung zu binden. So können die unvermeidlichen Zusatzkosten infolge der steigenden Lebenserwartung fair auf alle Generationen zu verteilen.

Die SGK-N hat es zudem mit 15 zu 9 Stimmen bei 1 Enthaltung abgelehnt, einen Gegenvorschlag zur Renteninitiative auszuarbeiten und dem Volk vorzulegen. Matthias Müller, Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz, dazu: «Das ist klare Arbeitsverweigerung. 140’000 Menschen unterstützen unsere Initiative und der AHV-Kollaps droht. Es ist enttäuschend zu sehen, dass die Nationalratskommission die alarmierenden Prognosen zur AHV-Finanzierung ignoriert und damit die Zukunft unserer AHV gefährdet.»

Die Jungfreisinnigen fordern die gewählten Volksvertreter auf, endlich Verantwortung zu übernehmen und die Entscheidung der Kommission zu korrigieren. Es geht um die Zukunft der AHV und damit um die Zukunft aller Generationen.

AHV vor dem Kollaps: Ständerat verpasst Chance mit Renteninitiative

Die AHV in der Schweiz steht am Abgrund. Sie ist seit Jahren strukturell defizitär und die Aussichten für die jüngere Generation sind düster. Ohne sofortige Reform droht ein Zusammenbruch des Systems, der unabsehbare Konsequenzen für die Zukunft haben wird. Doch während das Rentenalter in anderen Ländern längst angehoben wurde, schläft die Schweiz.

Der Ständerat hat heute die von den Jungfreisinnigen eingereichte Renteninitiative, die das schrittweise Anheben des Rentenalters auf 66 Jahre bis 2033 und anschliessend dessen Bindung an die durchschnittliche Lebenserwartung verlangt, abgelehnt. Die Renteninitiative wurde von 140’000 Stimmberechtigten unterzeichnet und ist eine Antwort auf die finanzielle Notlage der AHV in Zukunft sowie auf die demografischen Herausforderungen und den damit verbundenen Generationenkonflikt.

«Dass der Ständerat unsere Initiative ablehnt, ist ein Schlag ins Gesicht für die jüngere Generation», sagt Matthias Müller, Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz. «Es ist eine Schande, dass die Politiker in Bundesbern die Augen vor der Realität verschliessen und sich nicht der dringenden Aufgabe widmen, die Altersvorsorge strukturell zu reformieren.»

Bundesbern verharrt damit weiterhin in Untätigkeit und gefährdet damit die Zukunft der AHV. Es ist an der Zeit, dass das Parlament endlich handelt, bevor es zu spät ist. Die Jungfreisinnigen rufen alle Parlamentarier dazu auf, über Parteigrenzen hinweg gemeinsam für eine Reform der AHV einzustehen und die Zukunft der Altersvorsorge in der Schweiz zu sichern.

Die Jungfreisinnigen bedauern, dass der Ständerat nicht mutig genug war, um die notwendigen Reformen umzusetzen. Es bleibt zu hoffen, dass der Nationalrat weiser entscheiden wird und die Renteninitiative unterstützt bzw. Hand bietet zu einem allfälligen Gegenvorschlag.